Kunstvermittlung zur Ausstellung „Hundewege“

Ablauf: Kunstvermittlungsaktion zur Ausstellung „Hundewege“

Zu Beginn der Vermittlungsaktion treffen sich die Studenten im Eingangsraum der Kunsthalle. Sie werden dann aufgefordert sich in drei Gruppen aufzuteilen (bei 13 Studenten sind dies voraussichtlich zwei vierer- und eine fünfer-Gruppe). Auf diese Gruppen verteilen sich dann die Studenten, welche die Kunstvermittlungsaktion leiten und betreuen. (ca. 5 min)

In den Gruppen werden die Studenten über die zu bearbeitende Aufgabe informiert. Hierzu erhalten sie ein Arbeitsblatt, welches sie sich eigenständig durchlesen. Bei Fragen oder Problemen werden diese mit den Kunstvermittlern und den Mitstudenten besprochen und geklärt. Danach erhalten die Studenten weitere Arbeitsmaterialien wie Blätter, Stifte und Kameras. (ca. 5 min)

In den jeweiligen Gruppen sollen die Studenten eigenständig die jeweilige Aufgabe innerhalb eines auf dem Arbeitsblatt vorgegebenen Zeitfensters bearbeiten. Die Kunstvermittler stehen hierbei als Berater und Impulsgeber zur Seite.

Gruppe Eins (Außenraum): (ca. 35 min) In der ersten Außengruppe werden mittels Fotokameras Bilder von Passanten, Gegenständen und Räumen erstellt. Diese sollen aus einer dritten Perspektive eines Beobachters, gemäß einem Aushorchdienst, entsprechend der Stasi, angefertigt werden.

Gruppe Zwei (Außenraum): (ca. 35 min) In der zweiten Außengruppe erstellen die Studenten Beobachtungsprotokolle einer beliebigen Person in ihrem Umfeld. Hierbei sollen sie alles notieren was sie sehen, hören und im Umfeld dieser Person in Bezug auf diese wahrnehmen. Hierbei sollen sie auch der Person folgen, ohne mit ihr in direkten Kontakt zu geraten.

Gruppe Drei (Ausstellung): (ca. 45 min) Die Studenten der dritten Gruppe betrachten zu Beginn ihrer Bearbeitung der kreativen Schreibaufgabe die Bilder der Ausstellung. Im Anschluss wählen sie ein Bild, welches ihnen besonders ins Auge fiel. Dazu erstellen sie dann eine Geschichte bzw. Erzählung, wobei sie sich mit dem Tagesablauf, dem alltäglichen Leben und dem Gefühlslebens der jeweils abgebildeten Person auseinandersetzen. Hierzu müssen sie sich außerdem einen Titel überlegen, der dem Bild im Kontext ihrer Geschichte dienlich erscheint.

Nach der Arbeitsphase treffen sich die Studenten der Außengruppen in der Ausstellung. Die Fotos werden von den Kunstvermittlern auf einen Laptop kopiert. Die Gruppen, welche draußen waren erhalten in der Zeit der Datensicherung die Möglichkeit die Ausstellung selbstständig zu erkunden. (ca. 10 min)

Nach dem Beenden der Erkundung und kreativen Schreibaufgabe, werden die Ergebnisse der Studenten präsentiert (ca. 25 min): Zuerst die kreativen Schreibaufgaben, dann die Beobachtungsprotokolle und schließlich die Bilder von der Fotogruppe. Hierzu werden die Studenten gefragt wie sie den Zusammenhang zur Ausstellung sehen und was das mit „Hundewegen“ und ihren Vorüberlegungen zu „Hundewegen“ gemein hat. Dabei können sich auch die Mitstudenten zu Wort melden um zu einer anregenden Diskussion beizutragen. Die Gedanken zum Ausstellungstitel werden von einem Kunstvermittler notiert.

Zum Schluss werden den Studenten von den Kunstvermittlern die zentralen Gedanken zum Titel „Hundewege“ vorgelesen. Danach erfolgt ein kurzer Vortrag über die zentralen Gedanken des Künstlers und die Ausstellung „Hundewege“. (ca. 10 min)

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